Terrassendielen

Terrassendielen aus alten Rotorblättern

Terrassendielen aus Rotorblättern von älteren Windkraftanlagen, bringen frischen Wind hinters Haus.

Tausende Windräder der ersten Generationen werden bundesweit in den kommenden Jahren in Rente geschickt. Viele Bestandteile wie Masten oder die Generatoren können aufbereitet werden. Doch die Rotorblätter erwiesen sich bislang aufgrund ihrer Ursprungsmaterialien wie Glasfasern und Harze als Herausforderung, häufig enden sie in Müllverbrennungsanlagen.

Die Alternative dazu ist das sogenannte Upcycling, wie es etwa der deutsche Hersteller megawood betreibt. Dabei werden durch anspruchsvolle technische Verfahren die ursprünglichen Rohstoffe der Rotorblätter zurückgewonnen und können ohne Qualitätsverlust weiter genutzt werden. Beispielsweise für die neue Terrassendiele Delta, die aus einem modernen Holzverbundmaterial mit GFK-Recyclingwerkstoff aus Windkraft-Rotorblättern hergestellt wird.

Diese recycelte Terrassendiele erfüllt damit den Anspruch an eine ökologische Kreislaufwirtschaft nach der Cradle-to-Cradle-Philosophie. Die natürliche Optik und Haptik des Holzes bleiben dabei erhalten, gleichzeitig sind die Dielen wesentlich robuster und langlebiger als das Naturmaterial.

Die ökologische Kreislaufwirtschaft bei der Fertigung der Terrassendielen verbindet sich mit praktischen Vorteilen. Aufgrund seiner Robustheit macht der Bodenbelag keinerlei Arbeit, behält über viele Jahre sein attraktives Erscheinungsbild und ist beispielsweise auch als Pooleinfassung unter feuchten Bedingungen geeignet.

Die speziell strukturierte Oberfläche ermöglicht eine waagerechte Verlegung. Anfallendes Wasser wird auf natürliche Weise fast wie bei einem Flussdelta seitlich abgeleitet und befreit die Terrasse auch ohne Gefälle nahezu von Feuchtigkeitsrückständen.

Mit einer großen Bandbreite an Farben erhält der Boden dabei einen Look nach Wunsch, passend zur weiteren Gartengestaltung und der Architektur des Eigenheims.

Anzeige

Bakizu meint zu diesen Terrassendielen: keine windige Idee, sondern eine durchaus pfiffige Idee. (Foto: djd/megawood.com)