Berghoch-Alarmanlagen Test

Berghoch Alarmanlagen Test

Zeit für einen Alarmanlagen Test. Denn die Zahl der Einbrüche steigt, während die Aufklärungsquote dieser Straftaten stagniert bzw. sinkt. Wer einmal Opfer eines Wohnungseinbruchs wurde, wird danach in seinen eigenen vier Wänden nur noch sehr schlecht schlafen können. Ich weiß, wovon ich spreche.

Aus diesem Grunde habe ich mich nach Alarmanlagen in der unteren Preisklasse zur Selbstinstallation umgesehen, mich für den Berghoch Alarmanlagen-Setentschieden, diesen gekauft und seit einigen Tagen im Praxis-Test im eigenen Haus in Anwendung.

Muss nicht immer teuer sein Alarmanlagen Test

Ich hatte zuvor von Berghoch-Alarmanlagen noch nie etwas gehört, mich jedoch aufgrund des geringen Preises, des versprochenen leichten Aufbaus, des Umfanges der und der Erweiterbarkeit der Alarmanlage für diese Marke entschieden.

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Die Berghoch Alarmanlage arbeitet auf der 868 MHz (Alarmanlagen-) Frequenz und kommt somit anderen Funkanlagen, wie z.B. Garagenöffner, Baby Fon, Autotüröffner etc. auf 433MHz nicht in die Quere.

Konkret habe ich die Berghoch Alarmanlage Set 1 mit 1x GSM Funk-Alarmanlage, 1 x Bewegungsmelder, 1 x Fernbedienung, 2 x Tür-/ Fensterkontakt, 1 x Auflade Gerät USB für Sensoren erworben.

Dem unscheinbaren Lieferpäckchen liegen die o.a. Sensoren eine leicht verständliche deutsche!!! Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie die Alarm-Zentrale selbst bei.

Was mir sofort ins Auge fiel: die Berghoch Alarmanlage sind unglaublich wertig aus.

Berghoch-Alarmanlagen TestAlles andere als billiger Chinaschrott. Das Design mit dem Touch-Glas-Bedienfeld könnte glatt von Apple stammen. Hut ab!

Die Zentrale der Alarmanlage meldet den Alarm akustisch, optisch und auch per SMS oder Sprachnachricht aufs Smartphone/Handy. Hierzu wird eine Mobilfunkkarte benötigt, die in die Alarmzentrale eingelegt werden muss.

Ich habe mir dazu eine Prepaid Karte für 10.-€ besorgt und die Berghoch Alarmanlage so eingestellt, dass sie mir nur im Alarmfall eine SMS aufs Handy sendet und nicht jedes mal beim Ein- oder Ausschalten. Dies funktioniert natürlich nur, bei einem bestehenden Mobilfunknetz am Aufstellort der Alarmanlage.

TIPP: sobald die Akkus der Kontakte/Sensoren leer werden, beginnen sie zu blinken, dann wird’s Zeit zum Laden

Berghoch-Alarmanlagen Test BewegungsmelderDie Sensoren der Anlage sind ebenso fix installiert, wie die Zentrale selbst. Sie melden einen Alarm über Funk und geben sogar eine Störungsmeldung an die Anlage, sobald die integrierten Akkus in den Sensoren schwach werden. Dann werden sie einfach per Ladekabel am Strom oder PC wieder aufgeladen. Perfekt!

Zu Beginn des Berghoch Alarmanlagen Test haben wir über den Lieferumfang im Speziellen, das Design und solch grundsätzliche Besonderheiten bei Alarmanlagen, wie die Frequenz im Besonderen, gesprochen.

Fazit: die Berghoch Alarmanlage ist ein optischer Leckerbissen, sieht mit der Glasabdeckung edel aus und passt sich jedem Ambiente in einer Wohnung oder Geschäft an.

So viel vorab: ich bin nach wie vor von dieser Alarmanlage im Test begeistert. Ich habe die Berghoch Alarmanlage seit mehreren Wochen im Einsatz. Bei der Alarmzentrale 12!! neue Tür-/Fensterkontakte angemeldet, sowie eine neue Innensirene installiert und bislang noch keinen Fehlalarm gehabt.

Diese Alarm-Anlage kann zwar auch ohne SIM-Karte betrieben werden, ein Highlight ist jedoch die Meldung eines Einbruchs/Alarmes per SMS an die jeweils angegebene Mobilfunknummer.

Die Berghoch Alarmanlage meldet dann nicht nur jeden Alarm, sondern auch – sofern zuvor programmiert – wo im Haus der Alarm stattfand (Flur, Tür, Fenster) und welcher Sensor den Alarm auslöste (Tür-/Fensterkontakt oder Bewegungsmelder Alarm.)
Tipp: Sie können auch eine Sprachnachricht aufnehmen und sich im Alarmfalle die Meldung durchgeben lassen!

Zu diesem Zweck habe ich mir eine 10.-€ Prepaid SIM-Karte besorgt und in die Alarmzentrale eingelegt. Danach kann die Berghoch-Alarmzentrale an einer Wand im Haus befestigt werden. Der passende Ort für die Anlage befindet sich dort, wo eine Steckdose vorhanden und ein ausreichendes Mobilfunk-Signal zur Verfügung steht.

Tipp: durch Drücken der „Pfeil hoch Taste“ auf der Alarmanlage wird die Signalstärke angezeigt.

Nach der Befestigung der Anlage beginnt die Konfiguration mit Eingabe Datum, Uhrzeit und dem Einstellen der Aktivierungsverzögerung. Sie verzögert das Aktivieren/Scharfschalten der Alarmanlage. Geben Sie hier einfach ein, wie lange es von der Auslösung des Alarms (Fenster aufbrechen), bis zum Alarm (Sirene ertönt) dauern soll.

Tipp: Sollten Sie nicht den Funksender zur Berghoch Alarmanlage besitzen (der sehr praktisch ist), dann berechnen Sie, wie lange Sie selbst benötigen, um die Alarmanlage beim Nachhause kommen „per Hand“ zu entschärfen. Alternativ können Sie die Alarmanlage auch mittels SMS ein- und ausschalten!

Sehr gut: Sie können bis zu 5 Rufnummern eingeben, an die eine Alarmmeldung oder Sprachmeldung geschickt werden soll.

Melden Sie nun die Sensoren, Tür-/Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Sirenen etc. sowie die entsprechenden Zonen bei der Alarmzentrale an. Das Menü der Berghoch Alarmanlage führt Sie auf Deutsch!! bequem durch die Konfiguration.

Hier können Sie definieren, wann welcher Kontakt einen Alarm auslöst. So gibt es eine immer aktive Notfallzone (für Panik, Rauch-, Gas-, Glasbruch, Wassermelder), eine Bewegungszone (Bewegungsmelder), die sie ausschalten können wenn Sie Zuhause sind, eine Begrenzungszone (Kontakte) und eine neutrale Zone für Fernbedienung und Keypad (optional erhältlich).

Fernbedienung-AlarmanlageDas war es schon fast mit der Konfiguration. Der große Vorteil der Berghochalarmanlage ist – neben dem günstigen Preis – die enorme Erweiterbarkeit.

So können neben 40 Tür-/Fensterkontakten theoretisch ebenso viele Bewegungsmelder, zahlreiche Rauch-, Gas-, Glasbruch- und Wassersensoren installiert und bei der Alarmzentrale angemeldet werden. Ich habe zusätzlich eine externe Sirene für Innenraumbereich erworben. Verfügbar ist jedoch auch eine Außensirene.

Ich habe die Berghochalarmanlage (Zentrale) in meinem Haus im Erdgeschoß installiert und die Sensoren über zwei Etagen durch Massivdecken hindurch ohne Probleme angemeldet. Wer dennoch Probleme mit dem Funk haben sollte, der kann sich optional einen Funkverstärker zulegen.

Dringend empfehlen kann ich den Funk-/Handsender passend zur Alarmanlage. Dieser sieht nicht nur edel aus, sondern macht das Scharfstellen sowie das Entschärfen der Anlage zum Kinderspiel. Ein Knopfdruck genügt dafür jeweils. Er passt in jede Hosentasche und kann sogar an einen Schlüsselbund angeklipst werden.

Praktisch: der SOS Knopf am Funksender. Er schaltet die Alarmsirenen der Anlage sofort ein. Egal ob die Alarmanlage scharfgeschaltet ist oder nicht.

Alarmanlage Aussensirene-Sirene-TestIch empfehle außerdem den Erwerb der externen Alarmsirene (Innenraum). Diese wird an eine Steckdose angeschlossen und im Falle eines Alarms durch die Zentrale ausgelöst.
Tipp: unbedingt Ohren zuhalten beim Test. Ich habe das leider nicht gemacht…

Meine Berghoch Alarmanlage im Test läuft mit nunmehr zwei Bewegungsmeldern und 14 Tür-/Fensterkontakten einwandfrei. Den Handsender habe ich am Nachttisch liegen, die Alarmanlage wird vom Bett aus scharf geschaltet und nach dem Aufwachen deaktiviert.

Praktisch wäre hier die Möglichkeit einer Programmierung bestimmter Zeiten. Etwa täglich ab 23.00 Uhr scharf, ab 05.00 inaktiv. Die geht mit der Alarmanlage im Test leider nicht. Glasbruch-,Rauch- und Wassersensoren habe ich nicht getestet und kann dazu leider nichts sagen.

TOP: die Berghoch Alarmanlage verfügt über eine Lithium-Ionen Notstrombatterie im Falle eines Stromausfalls!!

Ein weiterer Vorteil dieser Alarmanlage bzw. den Sensoren ist, dass diese nicht verkabelt (für Strom, Statusmeldung) werden müssen, sondern Ihren Alarm per Funk an die Alarmzentrale weiterleiten. Aufgeladen werden die integrierten Lithium-Ionen!!! Batterien der Alarmsensoren über einen Mini-USB Anschluss. Ein Kabel liegt der Berghoch Alarmanlage bei. Sollte ein Sensor leer sein, wird dies auf dem Display der Alarmzentrale angezeigt.

Fazit des Alarmanlagen Test:

In Zeiten steigender Einbruchszahlen (nicht nur in Geschäften/Geschäftsräumen) ist eine Alarmanlage wichtiger denn je. Und sei es nur, um nachts ruhiger schlafen zu können. Ich kann dies nun. Dank meiner Alarmanlage, mit der ich bislang wirklich sehr zufrieden bin. Sollte es zu vermehrten Fehlalarmen (besonders nachts wäre das ein „No-Go“, werde ich an dieser Stelle darüber berichten. Doch bislang habe ich mit der Anlage nur gute Erfahrungen gemacht.

Bislang ist es dazu aber nicht gekommen und somit erhält diese Alarmanlage im Test beinahe volle Punktzahl. Abzüge gibt es nur wegen der erwähnten, fehlenden Zeitenprogrammierung. Nicht jedoch wegen des nicht vorhandenen Internetzugangs etwa über WLAN.

Denn daran kranken so manch andere Alarmanlagen. Sollte der Internetzugang einmal gestört sein, erhalten Sie keine Alarmmeldung!!

In ihrer Preisklasse ist Berghoch Alarmanlage für mich also eine absolute Kaufempfehlung!

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3 Kommentare

  • Diese Alarmanlage bietet wirklich sehr viel fürs Geld. Die integrierten Akkus der Kontaktmelder halten bei mir schon zwei Jahre ohne Neuaufladung! Danke für diesen Testbericht!

  • Axel Kröpelin

    Habe diese Anlage ebenfalls seit gut einem Jahr im Einsatz, 14 Fenster- Türkontakte, 3 Bewegungsmelder innen tierimmun, (haben 2 mittlere Hunde) 1 Bewegungsmelder außen tierimmun, 4 Rauchmelder, 1 Wassermelder, 4 Glasbruchmelder, 3 Funksteckdosen (schalten bei Alarm) 4 Handsender, 4 RFID Chips, 1 sehr edles RFID Keypad und 1 Aussensirene.
    Die Anlage ist äußerst Komfortabel, jeder Melder lässt sich einzeln programmieren, wie viel verzögert er einschalten beziehungsweise ausschalten soll, ob er nur im scharfen Zustand, im Teil aktiven Zustand oder immer aktiv sein soll. Wenn gewollt wird angezeigt ob ein Fenster oder eine Tür offen ist und welche, wenn jemand eine Fenster oder eine Tür öffnet erscheint ein Signal und ein Ton (abschaltbar) in der Zentrale.
    Es kann ebenfalls einen Zeitplan erstellt werden, zu welchen Uhrzeiten sich die Anlage ein und ausschaltet beziehungsweise scharf und unscharf schaltet. Die Standzeiten der Akkus sind verblüffend, Anlage läuft jetzt mindestens 14 Monate ohne dass nach geladen werden musste. Habe jetzt auf Verdacht einfach mal alle Fenster Tür Kontakte nach geladen. Gerade der Bewegungsmelder im Innenbereich wird extrem oft frequentiert, sicherlich mehr wie 100 mal täglich. Die Zentrale und das separate Bedienpaneel sehen mit ihren Glasfronten wirklich sehr edel aus.
    Ich hatte bis heute keinen einzigen richtigen Fehl Alarm. Im Winter hatte einmal der Glasbruchmelder ausgelöst, weil eine Schneelawine vom Dach über das Fenster geknallt ist. Ich kann diese Anlage wirklich ohne Einschränkungen empfehlen, habe viele andere Alarmanlagen gesehen auch fest verdrahtete die bei weitem nicht das Niveau dieser Anlage hatten.

    • Hallo Herr Kröpelin,

      vielen herzlichen Dank für Ihre ausführliche Beurteilung – und sogar noch Erweiterung meines Tests – in punkto Features, der Berghoch Alarmanlage. Ich bin nach wie vor auch sehr zufrieden mit dem Gerät.
      Ganz richtig und auch wichtig bei den Sensoren ist immer die Haltbarkeit der Akkus. Hier bin ich ganz Ihrer Meinung. Die verbauten Energiespeicher halten wirklich sehr lange. Bei mir nun nach einer Komplettaufladung auch schon über ein Jahr!! Bei mehreren Fensteröffnungen ist das schon erstaunlich!
      Bis auf die nicht sehr ausführliche Anleitung, kann ich wirklich auch heute noch – nicht negatives über diese Berghoch Alarmanlage berichten.
      Dass die Anlage nicht durch die Bewegungsmelder wegen Ihrer Hunde ausgelöst wird, ist natürlich sehr vorteilhaft.
      Und ja – das Design der Alarmanlage ist in diesem Preissegment auch einzigartig.
      Hoffe Sie bleiben weiterhin zufrieden mit Ihrer Alarmanlage – wie wir auch!

      Vielen herzlichen Dank nochmals,
      hoffe Sie müssen nie einen ECHTEN Alarm erleben!
      Ralf Weisbecker

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